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Mein Ayurveda-Tagebuch März 2025: Der Start in die Ayurvedische Ernährung

Meine ayurvedische Reise: Persönliche Erfahrungen März 2025 Woche 1: Start

Für alle, die mich nicht kennen: Ich bin Martina, 41 Jahre alt, wiege aktuell 74 kg bei einer Größe von 174 cm und habe unter anderem Ernährungswissenschaften studiert. Mit meinen Nahrungsergänzungsmitteln habe ich es geschafft, dass meine Unterleibsschmerzen nun wirklich erträglich sind. Wenn Nahrungsergänzungsmittel schon so gut helfen, wie sehr könnte mein Körper von einer Ernährungsumstellung profitieren? Und so entschied ich mich für Aryuveda.

Ich nehme euch mit auf meine Reise und schaue, wie es mir geht, ob ich dadurch vielleicht sogar auch Gewicht verliere und ob ich danach nicht mehr ganz so müde bin. Denn aktuell fühle ich mich schlapp und antriebslos und mein Gewicht geht eher hoch als runter obwohl ich mich recht gesund ernähre. Zudem möchte ich auch aufhören, so viel Müll in mich reinzustopfen. Denn mit Anfang 40 muss ich definitiv anfangen, dem körperlichen Verfall entgegenzuwirken. 😉

Als aller erstes habe ich einen Typen-Test gemacht und erfahren, dass ich der PITTA-Typ bin. Damit kann ich ehrlich gesagt noch nicht viel anfangen aber ok. 🙂 Laut diverser Bücher, soll man sich typgerecht ernähren und sollte bestimmte Lebensmittel bevorzugen oder auch meiden. Außerdem neigt dieser Typ zu Durchfall und neigt zu Überhitzung. Wenn dieser Typ zunimmt, dann ist es laut Büchern immer eher ein „Wutgewicht“. Und ja, ich fühle mich tatsächlich schwammig. Mal sehen, wohin mich diese Erkenntnisse bringen…


Nächstes To-Do -> eine Liste anlegen mit allen Sachen, die ich essen oder meiden soll.

Mein aktuelles Buch, dass mich durch die erste Phase leitet:

Mein erster Einkauf

Ich möchte wirklich langsam und nicht radikal mit der Umstellung beginnen und ich werde die Lebensmittel, die noch in meinem Kühlschrank sind nicht wegwerfen, sondern sie aufbrauchen und so gut es geht daraus Aryuvedische Rezepte zaubern.

Meine erste Station war der Alnatura. Dort habe ich unten stehende Basics eingekauft und war überrascht, dass es dann mit 41€ nicht ganz so teuer war, wie gedacht.
Trotzdem werde ich das Gemüse weiterhin aus dem Discounter beziehen. Man muss es ja nicht gleich übertreiben. 😉 Besonders als ich gesehen habe, dass die Dame vor mir für einen nicht annähernd halbvollen Einkaufskorb schlappe 190€ hingelegt hat!

Was ich mir bei diesem Einkauf gedacht habe:

Ich ersetze Butter und Rapsöl langsam durch Kokosöl und Ghee. Ich habe mir auch Butterschmalz gekauft. Im Endeffekt ist es auch geklärte Butter riecht aber ganz anders als das Ghee, dass ich gekauft habe. Statt Haushaltszucker gibt es Palmblütenzucker oder Palmzucker.

Gesunde Snacks und Tee.

Manchmal überkommt mich vor dem Fernseher ein Gefühl, dass ich unbedingt noch etwas naschen möchte. Deshalb habe ich mir getrocknete Feigen und Kokos Chips gekauft. Nicht unbedingt Kalorienärmer aber naturbelassener. 🙂

Diese Samen riechen einfach wundervoll. Wer das einmal gerochen hat, der will nie wieder Pulver kaufen. Es macht einfach einen riesigen Unterschied, ob ich die Sachen im Mörser frisch zusammen mahle oder sie als Pulver hinzugebe.

Lauwarme und abgekochtes Wasser, ist in der Ayurvedischen Ernährung sehr sehr wichtig. Ich war zu Beginn etwas skeptisch aber es schmeckt unerwartet gut!

Fazit bei der Auswahl an Lebensmitteln und Preisen:

Es lohnt sich zu vergleichen! Einige Dinge sind beim Discounter auch nicht günstiger und auch im Internet kann man viel teurer einkaufen, wenn man die Preise nicht vergleicht!

Woche 2

In meiner zweiten Woche bin ich damit beschäftigt, die Zutaten, die ich für meine erste Phase der Entschlackung brauche, zu besorgen und lese mich weiterhin ein in die Gewürzwelt.

Gestern habe ich als Süßigkeiten-Alternative Pudding Oats gekocht. Ich weiß, es ist nicht 100% Ayurvedisch aber ich taste mich heran. Zudem hatte ich keine frische Vanille.

Pudding Oats

  • Haferflocken (Hab ich vorher im Mixer kleingemacht) und die Mandelmilch (oder normale Milch) in einen Topf geben und alles gemeinsam zum Kochen bringen.
  • Das Vanille-Puddingpulver und 2 EL Kokoslütenzucker in einen Teil der Milch einrühren (in einem Schüttelbecher o.ä.), so wie man es beim normalen Pudding auch machen würde. Dann in das köchelnden Porridge einrühren. Ständig rühren, da es schnell anbrennt.
  • Einmal aufkochen und Herdplatte abschalten. Die Restwärme reicht, damit der Pudding durchzieht.

Man kann das Gericht auch mit Zimt verfeinern, Nüsse oder auch Obst dazugeben.
Nach Ayurvedischer Lehre lauwarm essen.

Tipp: Ich habe mir gleich 4 Schälchen gemacht und im Kühlschrank gelagert. Das reicht für 3-4 Tage.

Was ich diese Woche gekocht habe:

Palak Paneer
Tapioka Kokos Pudding mit Mango

Woche 3 – neue Gewohnheiten implementieren

Eine Sache, die ich aus dem Ayurveda Buch habe, ist die Ayurvedische Garshan Massage. Sie wird mit Hilfe eines Handschuhs aus Rohseide durchgeführt und ist eine Trockenmassage, die man sich jeden Tag Morgens vor dem Duschen gönnen sollte.

Ich habe mir diesen Rohseidenhandschuh bei Amazon* bestellt und bin damit sehr zufrieden.

Die Massage tut mir sehr gut und ich werde sie hoffentlich beibehalten können. Hier gibt es noch ein Video, wie man diese Massage bei sich selbst anwenden kann.

Die Massage hat einen Peeling Effekt, sollte aber nicht mit einem Peeling Handschuh gemacht werden. Das Geld in den Handschuh aus Rohseide ist gut investiert.

Ich muss zugeben, dass mir die Massage wirklich sehr gut tut und ich definitiv dabei bleiben werde. Bisher habe ich es geschafft, sie jeden Tag durchzuführen.

Erkenntnisse der dritten Woche

Diese Woche habe ich in der Kantine gesündigt und mir ein Rumsteak mit Pommer und Karotten gegönnt. Also alles, was ich eigentlich nicht essen soll. 😉 Ich habe es dann aber deutlich an der Verdauung gemerkt. Mein Magen hat leicht gekrampft und ich hatte Flatulenzen weil sich zu viele Gase gebildet hatten. Das Gleiche galt für Salat und Burger.
Es ist schon etwas wahres dran an der Tatsache, dass man anfängt, mehr auf seinen Körper zu hören und sich automatisch gesünder ernährt. Das Problem daran ist allerdings, dass ich aktuell gar nicht so richtig weiß, was ich essen soll und kann.

Warmes und abgekochtes Wasser trinken ist für mich gar kein Problem. Es schmeckt mir sogar ganz gut. 🙂

Woche 4

Mittlerweile zeigt die Waage fast 2 kg weniger an. Kann aber auch am Stress liegen, den ich aktuell habe.

Ich versuche mich weiter heranzutasten aber in Woche 4 ist etwas die Motivation ausgeblieben. Ich versuche, dass was ich in den ersten Wochen gelernt und umgestellt habe, beizubehalten.

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